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  Bernd Meurer von den Kliniken St. Georg (5. von rechts) zeigte einer Wandergruppe von Sarkoidose-Patienten die Landschaft rund um den Höchenschwanderberg. Foto: Lehmann

Erholsame Tage in Höchenschwand

Höchenschwand (pic) Etwa 60 an Sarkoidose erkrankte Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an den Informationstagen der St. Georg Kliniken teil. Die Veranstaltung wurde von der Deutschen Sarkoidose-Vereinigung initiiert und stand unter dem Motto „Sarkoidose – Informations- und Wandertage“.

Seit Jahren arbeitet die St. Georg-Klinik mit der Deutschen Sarkoidose- Vereinigung zusammen und unterhält Kontakte zu dieser bundesweiten Selbsthilfevereinigung. Ziel ist es, ihren Mitgliedern Hilfestellungen bei der Bewältigung der krankheitsbedingten körperlichen und psychischen Probleme zu geben. Die Mitglieder werden über die aktuellen Erkenntnisse der Forschung und Behandlung dieser seltenen Krankheit informiert. So sind auch heute noch nur wenige Ärzte in der Lage diese Krankheit, die oft einen chronischen Verlauf nimmt, kompetent zu behandeln.

„Auf Grund der sehr langen Tradition unseres Hauses bei der Behandlung dieser Krankheit wurde von Seiten der Sarkoidose-Vereinigung der Wunsch geäußert, für ihre Mitglieder eine Infoveranstaltung, verbunden mit einem Wanderangebot in Höchenschwand, zu organisieren“, so Klinik-Geschäftsführer Frank Porten. In seiner Begrüßung erinnerte der ärztliche Leiter Wilhelm Buchbender an den im Jahre 2005 verstorbenen Professor Karl Wurm, der seit den 50er Jahren die Sarkoidose erforschte und Höchenschwand zu einem bundesweiten Zentrum für die Behandlung ausgebaut hatte.

Neben Vorträgen und therapeutischen Übungen bestand für die Teilnehmer ausgiebig Gelegenheit, die Wanderwege rund um Höchenschwand kennen zu lernen. „Atemtherapie und Ausdauersport leisten einen erheblichen Beitrag dazu, dass ein an Sarkoidose Erkrankter seine Atmung effektiver einsetzen kann und dadurch belastungsfähiger wird, begründet Wilhelm Buchbender den sportlichen Teil des Programms.

25.10.2009; von Stefan Pichler
Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe des Südkurier vom 02.11.2009