Qualitätsmanagement

Erfolgreiche Zertifizierung

Seit Juli 2007 ist unsere Fachklinik St. Georg in Höchenschwand nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Im Juli 2010 haben wir die Rezertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 erfolgreich bestanden. Mit der Einführung des Qualitäts-Management-Systems (QMS) und dem Qualitätssicherungsprogramm der Deutschen Rentenversicherung sind wir für die Zukunft gut gerüstet.

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 Zertifizierung


Was bedeutet: ... nach DIN ISO 9001:2000 zertifiziert?

Mit der Normenreihe EN ISO 9000 ff. sind Normen geschaffen worden, die die Grundsätze für Maßnahmen zum Qualitätsmanagement dokumentieren. Gemeinsam bilden sie einen zusammenhängenden Satz von Normen für Qualitätsmanagementsysteme, die das gegenseitige Verständnis auf nationaler und internationaler Ebene erleichtern sollen. Jedes Produkt unterliegt anderen spezifischen Anforderungen und ist demnach nur unter individuellen Qualitätssicherungsmaßnahmen zu erzeugen.

Qualitätsmanagementsysteme hingegen sind nicht produktorientiert und können daher unabhängig von der Branche und den spezifischen Produkten einen ähnlichen Aufbau festlegen. Das erfolgreiche Führen und Betreiben einer Organisation erfordert, dass sie in systematischer und klarer Weise geleitet und gelenkt wird. Ein Weg zum Erfolg kann die Einführung und Aufrechterhaltung eines Managementsystems sein, das auf ständige Leistungsverbesserung ausgerichtet ist, indem es die Erfordernisse aller interessierten Parteien berücksichtigt.
Eine Organisation zu leiten und zu lenken, umfasst neben anderen Managementdisziplinen auch das Qualitätsmanagement. Die Normen EN ISO 9000:2000 ff. sind grundsätzlich prozessorientiert aufgebaut.

 

Qualitätsmanagement

Das Qualitätsmanagement erlaubt uns, strukturierte Arbeitsprozesse klar darzustellen und liefert verlässliche Kriterien zu deren Bewertung. Für unsere Mitarbeiter dient das QM der Orientierung im Arbeitsalltag und der Optimierung der Arbeitsabläufe. Am meisten profitieren allerdings unsere Patienten: Die Einführung der Zertifizierung sichert beste Behandlungs- und Servicequalität. Die laufende Kontrolle der gesetzten Standards garantiert dauerhaft gleichbleibende Service- und Behandlungsqualität.

 

Transparenz und Klarheit

Die Struktur des Qualitätsmanagementsystems wird durch die einheitliche Gliederung des Qualitätsmanagementhandbuches vorgegeben. Es beschreibt alle relevanten Aspekte der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der Rehabilitationsklinik sowie den Prozess der kontinuierlichen Weiterentwicklung dieser drei Dimensionen.

 

Inhalt des Qualitätsmanagement-Handbuches

Teil A umfasst wesentliche Informationen über die Rehabilitationseinrichtung (Ziele, Leistungsumfang, Dienstleistungsangebote, Strukturdaten) sowie die Beschreibung des Qualitätsmanagementsystems.

Teil B beinhaltet die Qualitätselemente, d. h. allgemeine Vorgaben für die Arbeit in der Rehabilitationseinrichtung, die langfristige Gültigkeit besitzen.

Teil C beschreibt in der Prozesslandkarte detailliert einzelne Verfahren und Arbeitsabläufe sowie die dazugehörigen Dokumente und Hilfsmittel.

Teil D umfaßt Arbeitsanweisungen, Standards und Leitlinien, die ergänzende Informationen zu den Beschreibungen aus Teil C enthalten.

 

Verantwortlichkeiten 

Zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung eines lebendigen Qualitätsmanagementsystems ist es erforderlich, die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der verschiedenen betrieblichen Akteure zu definieren.

Die Leitung des Reha-Zentrums trägt die zentrale Verantwortung für die Qualität der Leistungserstellung in der Rehabilitationseinrichtung. Diese Verantwortung ist nicht delegierbar, es können lediglich einzelne Aufgaben bei der Pflege und Weiterentwicklung des QM-Systems weitergegeben werden. Die Leitung hat die Verpflichtung, ausreichende Ressourcen für die Aufrechterhaltung des QM-Systems zur Verfügung zu stellen. Sie führt jährlich eine Management-Bewertung durch und gibt den strategischen Rahmen für die Entwicklung der Rehabilitationseinrichtung vor.

Der Lenkungskreis repräsentiert die unterschiedlichen Berufsgruppen der Rehabilitationseinrichtung und unterstützt die Klinikleitung bei der Weiterentwicklung des QM-Systems. Die Klinikleitung entscheidet in Abstimmung mit dem Lenkungskreis über die Umsetzung von Veränderungen.

Der/Die Qualitätsmanagementbeauftragte (QMB) koordiniert im Auftrag der Klinikleitung die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems, die die zentrale Verantwortung für die Qualität der Leistungserbringung im Reha-Zentrum trägt.

Die Prozessverantwortlichen achten auf eine sinnvolle und geplante Weiterentwicklung der Prozesse in ihrem Zuständigkeitsbereich, sind Ansprechpartner für auftretende Fragen oder Probleme beim Organisieren von Arbeitsabläufen. Bei Bedarf erarbeiten sie zusammen mit den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Verbesserungsvorschläge.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen als Experten für ihre jeweilige Aufgabe die Verantwortung für die Qualität in ihrem unmittelbaren Arbeitsumfeld. Dazu gehört u. a. das zuverlässige Einhalten der beschriebenen Prozesse, das Verwenden der vorgegebenen Dokumente sowie das Ausführen einzelner Tätigkeiten entsprechend der beruflichen bzw. fachlichen Standards. Gemeinsam mit den zuständigen Prozessverantwortlichen werden einzelne Aufgabengebiete betreffende Elemente des Qualitätsmanagementsystems (Prozesse, Dokumente, Instrumente) weiterentwickelt.

 

Hier können Sie den Qualitätsbericht 2013 des Qualitätsverbunds Gesundheit Baden Württemberg als PDF-Datei herunterladen.

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