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StomaversorgungStoma: Was bedeutet dieser Begriff? Bei einem Stoma handelt es sich um eine chirurgisch hergestellte Öffnung, z.B. einen künstlichen Darmausgang in der Bauchwand, die zur Ableitung des Darminhaltes dient, wenn der normale Darmausgang aufgrund einer Verletzung oder einer Operation nicht zur Verfügung steht. Ein Stoma kann vorübergehend angelegt werden oder dauerhaft bestehen bleiben. Wichtig für Patienten sind die Begriffe Urostoma und Kolostoma. Sie stehen für einen künstlichen Blasenausgang bzw. für einen künstlichen Dickdarmausgang. Leben mit einem Stoma Eine Operation, die zur Anlegung eines Stomas führt, ist meist umfangreich und belastend. Betroffene Patienten brauchen Zeit, um sich wieder zu erholen. Eine Rehabilitationsmaßnahme ist dann wichtig, um den Umgang mit der neuen Situation zu lernen und sich körperlich zu erholen. Auch wenn einige Stomaformen nicht dauerhaft erhalten bleiben, brauchen Betroffene für die Pflege einer künstlichen Körperöffnung Unterstützung und Anleitung, um im Alltag so selbstverständlich wie bisher leben zu können. Zudem ist die psychische Auseinandersetzung mit einer so eingreifenden Veränderung nicht leicht. Behandlungsziel Neben der Optimierung der Stomaversorgung und der Behandlung von Stomakomplikationen ist uns die Anleitung des Patienten in der korrekten und selbsständigen Stomaversorgung ein wichtiges Anliegen. Mit unserem Therapiekonzept und den therapiebegleitenden Angeboten sollen unsere Patienten darüber hinaus lernen, auch mit den psychischen und psychosozialen Belastungen in der neuen Lebenssituation gut zurecht zu kommen. Ziel unserer ganzheitlichen Behandlung ist es, den Betroffenen die Bewältigung der praktischen Probleme des Alltags zu ermöglichen, sowie ein Höchstmaß an Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu erhalten. Wie verläuft die Stomatherapie in unserem Haus? Aus der langjährigen Erfahrung in der Betreuung von Patienten mit einem Stoma , haben wir folgenden Therapiestandard für unsere Einrichtung entwickelt. Anamnese
Erster Stomabetreuungstermin
Therapieverlauf
Therapiebegleitende Maßnahmen
Maßnahmen vor Entlassung ,Verordnung einer Bauchbandage (Stomabandage) Festlegung bzw. Anregung zu weiterhin erforderlichen Maßnahmen (zum Beispiel nochmalige chirurgische Revision oder Verordnung einer Bauchbinde durch den Arzt) Einleitung beziehungsweise Organisation einer Stomabetreuung oder Unterstützung bei der Stomaversorgung durch einen ambulanten Stomabetreuungsdienst am Heimatort, falls dies erforderlich ist. Überleitungsbogen für weiterbetreuende Stomaversorger ,Stomaversorgungspass Informationsmaterial
Vorbereitung auf die Zeit nach der Reha
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